Goethe's Reise-Episteln Teil II - Besuch bei den Maharajas

JW in Indien

Amber Fort, außerhalb von Jaipur

Auf meinen Drehreisen habe ich schon viel von Indien gesehen.

 

Einen tiefen Einblick ins ursprüngliche Indien bekommt man, wenn man die Dörfer bereist. Hier lohnt es sich mit viel Zeit, viel Tee, viele lange Gespräche zu führen. Das würde ich ihm gerne zeigen, aber Goethe ist zickig und will erstmal das Touristenprogramm. Ich glaube ja, er sieht sich schon in den Schlagzeilen: „Dichteradel besucht die Maharajas.“

 

Also reisen wir von Delhi Richtung Süden nach Rajasthan – dem Land der Könige. Ein Raja ist ein König und Maha heißt groß. Die Großkönige und Nachfahren der Invasorenfürsten gibt es noch heute, sie beschränken sich aber kleinlaut aufs Luxuslimousinen sammeln.

 

Der 10-minütige Ritt auf dem Elefanten hoch zum Amber Fort kostet 10 Euro. Natürlich laufe ich und fotografiere dabei meine Füße im Größenvergleich zu den Elefantenkötteln. Das stößt Goethe übel auf und er nennt mich einen ordinären Hanswurst – niederer Natur.

Die Ausblicke von oben sind großartig und das Fotoshooting mit Goethe, hier oben, ist fruchtbar und mit tollem Licht gesegnet. Vielleicht ging es den Muslimenfürsten auch nur um gute Bilder.

Wir beide sind zufrieden. Goethe betont, dass er natürlich Recht gehabt hat diese Route einzuschlagen. Ich füge mich und der große Herr beschließt nun das Taj Mahal sehen zu wollen.

 

Forsetzung folgt...Goethe besucht das Taj Mahal

 

Verschlägt es Sie bald in fremde laender - Ihren persönlichen Reisebegleiter einpacken


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Kommentare: 1
  • #1

    Goethe (von meinem Assistenten Fabrizio festgehalten) (Montag, 06 August 2012 23:47)

    Frauenfuss, Elefanten-Dung wohl könnt ich entbehren, /
    Doch der Taj Mahal macht mich glücklich und reich.
    (Frei nach meinem Distichon 17)